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Schulstress bewältigen: So gehen Sie richtig mit dem Leistungsdruck um

28. August 2018 von SKD BKK

Kinder und Jugendliche stehen immer mehr unter Druck. Direkt nach der Schule wartet daheim schon ein Berg an Hausaufgaben und dann steht auch noch das Lernen für die nächste Klassenarbeit an. Außerdem steigen die Leistungsanforderungen in der Gesellschaft und die Erwartungen der Eltern immer mehr an. Aus Angst zu versagen, stehen die Kinder dauerhaft unter Stress. Langfristig ist der Druck nicht gut für die Kleinen. Deshalb ist es wichtig, dem Schulstress als Familie zu begegnen und die Kinder so gut es geht zu unterstützen und zu entlasten.

Ursachen von Schulstress

Gründe für Stress in der Schule gibt es viele. Die Hauptursache ist der ständig wachsende Leistungsdruck. Die Belastung im Schulalltag wird immer mehr. Anstehende Klassenarbeiten, Referate und zu hohe Anforderungen lösen bei den Kindern Stress aus. Die Angst davor, das Klassenziel nicht zu erreichen oder schlechte Noten nach Hause zu bringen, ist groß. Dazu kommen noch außerschulische Aktivitäten und Verpflichtungen, die mehr als Belastung gesehen werden anstatt als Freizeit. Ärger mit Klassenkameraden kann zusätzlich zu Verunsicherung führen. Deshalb ist es wichtig, immer ein offenes Ohr zu haben und den Kindern Freiraum für sich selbst zu schaffen.

Symptome bei Schulstress

Schulstress kann sich auf verschiedene Weisen bemerkbar machen. Die ersten Anzeichen äußern sich meistens im Verhalten des Kindes. Häufige Stresssymptome sind:

  • Kopfschmerzen
  • Schlafstörungen und Albträume
  • Bauchschmerzen
  • Essstörungen
  • Konzentrationsprobleme
  • Verschlechterung der schulischen Leistungen
  • Sozialer Rückzug
  • Aggressives Verhalten
  • Depressives Verhalten

Plötzlich auftretende Schmerzen und unspezifische Leiden der Kinder sind die ersten Warnsignale von Stress, auf die Eltern achten sollten. Es ist oftmals schwierig, zwischen normalen schulischen Herausforderungen und zu viel Leistungsdruck zu unterscheiden. Jedes Kind hat einmal eine leistungsschwache Phase, in der das Lernen etwas schwerer fällt. Einige Schulkinder brauchen auch etwas länger um sich zu orientieren. Kleine Herausforderungen sind in Ordnung. Erst wenn das Kind über einen längeren Zeitraum körperliche Beschwerden äußert, besteht Handlungsbedarf. Dann sollten Eltern nicht länger tatenlos zuschauen wie ihr Kind leidet.

Schulstress bewältigen

Um Schuldruck entgegenzuwirken ist ein stabiles Familienumfeld besonders wichtig. Nur so stehen die Eltern in engem Kontakt zu Ihren Kindern und merken sofort, wenn etwas nicht stimmt. In anstrengenden Zeiten brauchen Kinder besonders viel Bestätigung und Motivation. Folgende Tipps helfen dabei den Schulstress zu bewältigen:

Der falsche Weg ist es, ein Kind für seine schlechten Leistungen zu bestrafen. Denn das schwächt das Selbstwertgefühl. Sinnvoller ist es, sie bei Problemen in der Schule zu trösten. Nehmen Sie sich deshalb genügend Zeit um mit Ihrem Kind zu reden und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen.

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