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Geocaching mit Kindern: Bewegung und Spaß für die ganze Familie

18. Februar 2019 von SKD BKK

Klassische Schnitzeljagd war gestern – seit ein paar Jahren sorgt ein neuer Trend für große Begeisterung bei Groß und Klein: Geocaching. Mit Hilfe einer App machen sich Abenteurer weltweit auf die Suche nach kleinen versteckten Boxen. Für Eltern ist die geheimnisvolle Freizeitbeschäftigung eine gute Möglichkeit, um Ihre kleinen Lieblinge bei jedem Wetter vor die Tür zu locken. Was genau Sie beim Geocaching mit Kindern erwartet, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Geschichte des Geocachings

Die Idee für die Schnitzeljagd 2.0 stammt ursprünglich aus den USA. In der Nähe von Portland im Bundesstaat Oregon hatte Dave Ulmer im Jahr 2000 die Idee, einen Eimer mit verschiedenen Gegenständen mitten im Wald zu verstecken und veröffentlichte anschließend die Koordination der Position im Internet. Innerhalb kurzer Zeit wurde mit Hilfe eines GPS-Navigationsgerätes das Geheimlager entdeckt. So entwickelte er seine eigene Plattform, auf der immer wieder neue Geocaches mit anderen Benutzern geteilt wurden. Kurz darauf gründete Jeremy Irish die Plattform www.geocaching.com, die bis heute als führende Informationsplattform rund um das Thema Geocaching gilt. 

Was ist Geocaching?

Das Prinzip hinter dem abenteuerlichen Hobby ist ganz einfach. Interessierte Teilnehmer können an den unterschiedlichsten Orten auf der ganzen Welt Boxen verstecken und diese auf der offiziellen Geocaching-Seite im Internet mit der Community teilen. Registrierte Personen können sich dort die Koordinaten herunterladen und sich auf die Suche nach dem geheimen Versteck begeben. Sobald der Geocache gefunden wurde, können sich die Schatzsucher im Logbuch verewigen und den Fund in der App dokumentieren. Handelt es sich dabei um Tauschboxen, wird die gefundene Überraschung mitgenommen und im Gegenzug für den Nachfolger ein selbst mitgebrachter Gegenstand zurücklassen.

Welche Ausrüstung benötigt man für das Geocaching mit Kindern?

Das wichtigste Utensil ist ein Smartphone mit der Geocaching-App. Diese steht im App Store oder bei Google Play als Download zur Verfügung. Interessierte Familien können sich mit einem Benutzernamen kostenlos registrieren. Um sich während der Suche wichtige Hinweise zu notieren und sich anschließend im Logbuch einzutragen, sollten Sie zusätzlich immer einen Zettel sowie einen Stift dabei haben. Wanderschuhe, Regenjacke und wasserdichte Kleidung – je nach Wetterlage brauchen Sie die entsprechende Kleidung, damit die Kinder für das Abenteuer gut ausgerüstet sind. Da sich in einigen Boxen Gegenstände zum Mitnehmen befinden, sollten Sie immer etwas zum Tauschen dabei haben.

Arten von Geocaches

  • Traditioneller Geocache: Der Klassiker unter den Geocaches beseht aus einem Behälter und enthält entweder Tauschgegenstände oder Trackables.
  • Multi-Geocache: Bei dieser Art des Geocaches gibt es mehrere Stationen, die man nacheinander absolvieren muss, um anschließend den finalen Behälter zu finden.
  • Rätsel-Geocache: In diesem Fall muss man zuerst ein Rätsel lösen, um die Koordinaten für den finalen Geocache zu erhalten.
  • Event-Geocache: Diese Geocaches gibt es nur zu bestimmten Ereignissen und werden meistens durch einen fachkundigen Experten betreut.

Schnitzeljagd 2.0: digitale Schatzsuche mit GPS

Die digitale Schatzsuche mit GPS ist eine super Möglichkeit, um die Kinder zum Wandern an der frischen Luft zu bewegen. Anstelle von langweiligen Spaziergängen können Sie sich gemeinsam als Familie auf die Spurensuche geheimer Botschaften begeben. Um größere Enttäuschungen bei Ihrem Nachwuchs zu vermeiden, sollten Sie sich vorab genau über Caches informieren.  Wir verraten Ihnen, was es beim Geocaching mit Kindern alles zu beachten gibt:

Tipps für das Geocaching mit Kindern

Planen Sie ausreichend Zeit für die Suche eines Caches ein. Angepasst an das Alter der kleinen Schatzsucher können Sie vorher gemeinsam die Route vorbereiten. Wählen Sie für den Anfang leichte Caches, wie zum Beispiel einen traditionellen Geocache oder einen Mulit-Geocache aus. Überprüfen Sie vorab, ob jemand den Cache vor kurzer Zeit geloggt hat, das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sich dieser noch dort befindet. In der Beschreibung befinden sich Hinweise auf die Gegebenheiten sowie Geländebewertungen vor Ort. Achten Sie darauf, dass sich die Caches an leicht zugänglichen Orten befinden. Sogenannte „Lost Places“ stellen gerade für jüngere Kinder eine Gefahr da. Sind alle Vorbereitungen für das Geocaching mit Kindern getroffen, kann das Abenteuer beginnen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Erkunden der Natur.

Weitere Inspirationen und spannende Freizeitbeschäftigungen für die ganze Familie finden Sie in der Kategorie „Ideen“.

Bild: Highwaystarz-Photography / Essentials Collection / istockphoto.com

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