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Benimmregeln für Kinder: So bringen Sie Ihrem Nachwuchs Manieren bei

25. Januar 2019 von SKD BKK

Bereits in jungen Jahren können Kinder wichtige Verhaltensregeln fürs Leben lernen. Gutes Benehmen erleichtert den Alltag und das Zusammenleben in der Gesellschaft. Da der Nachwuchs gerne das nachahmt, was die Eltern ihm vorleben, lohnt es sich mit gutem Beispiel voranzugehen. Wir verraten Ihnen die wichtigsten Benimmregeln für Kinder, mit denen Sie Ihren Kleinen ganz einfach gute Manieren beibringen. Achten Sie dabei darauf, dass Sie durch ständige Ermahnungen und Verbote nicht zu viel Druck auf Ihren Nachwuchs ausüben. Es lohnt sich viel mehr, gemeinsam darüber zu sprechen, warum es bestimmte Regeln gibt.

Festlegung von gemeinsamen Regeln

Nehmen Sie sich die Zeit, um Ihren Kleinen die wichtigsten Regeln für ein Zusammenleben zu erklären und beizubringen. Dabei sollten Sie die entsprechenden Umgangsformen immer mit passenden Beispielen belegen. Angepasst an das entsprechende Alter können Sie gemeinsam entweder auf spielerische Weise oder anhand von realen Situationen vorbildliches Benehmen aufzeigen und auf mögliche Fehler aufmerksam machen. So lernen die Kleinen Schritt für Schritt, sich respektvoll gegenüber ihren Mitmenschen zu verhalten.

Höflichkeit und gutes Benehmen

Eine der wichtigsten Benimmregeln für Kinder ist Höflichkeit. Ganz egal ob zu Hause, unterwegs oder bei Freunden – das kleine Einmaleins des guten Benehmens sollten Kinder so früh wie möglich lernen. Zu den Grundlagen gehören folgende Umgangsformen:

  • freundliche Begrüßung
  • „Bitte“ und „Danke“, „Entschuldigung“ verwenden
  • Schimpfwörter vermeiden
  • freundliche Begrüßung
  • Augenkontakt bei Gesprächen
  • kein Unterbrechen beim Reden
  • nicht mit vollem Mund sprechen
  • Hand vor dem Mund beim Husten oder Gähnen
  • Respekt vor dem Eigentum anderer
  • Hilfe anbieten

Tischmanieren für Kinder

Das gemeinsame Essen ist eine optimale Möglichkeit, um Ihre kleinen Lieblinge langsam mit den Benimmregeln für Kinder vertraut zu machen. Gerade am Tisch kann es schnell zu einem großen Durcheinander kommen. Damit alles geregelt verläuft, können Sie einen bestimmten Ablauf einführen. Bevor es losgeht, werden zuerst immer die Hände gewaschen. Sobald alle Familienmitglieder am Tisch sitzen und etwas auf dem Teller haben, kann es losgehen. Gegessen wird mit Besteck, Ausnahmen sind dabei erlaubt. Kleinkinder unter vier Jahren dürfen auch mit den Händen etwas nachhelfen. Sobald die Kleinen etwas auf dem Tisch benötigen, wird höflich „bitte“ und „danke“ gesagt. Während des Essens wird nicht gesprochen, geschmatzt oder geschlürft. Die gleichen Regeln gelten natürlich auch immer für die Erwachsenen am Tisch. Erst wenn alle fertig sind, können die Kleinen vom Tisch aufstehen und nach gründlichem Händewaschen mit dem Spielen und Herumtoben beginnen.

Umsetzung der Benimmregeln für Kinder

Besonders am Anfang sind die Benimmregeln für Kinder neu und ungewohnt. Fangen Sie deshalb klein an und steigern Sie sich langsam. Mit der Zeit werden die Höflichkeitsformen automatisch im Alltag integriert. Auch wenn es hin und wieder schief geht und der Nachwuchs ein schlechtes Verhalten an den Tag legt, sollten Sie nicht so streng darauf reagieren. Sonst kann es im schlimmsten Fall zu einem Trotzverhalten kommen und die ganzen Bemühungen der letzten Wochen waren umsonst. Deshalb ist beim gemeinsamen Üben der Etikette viel Geduld gefragt. Vergessen Sie dabei nie, dass es immer noch Kinder sind und nicht immer alles perfekt laufen muss. Gehen Sie als positives Vorbild voran und sprechen Sie auch bei kleinen Fortschritten immer wieder Lob aus. So motivieren Sie die Kinder zum Weitermachen.

Weitere Tipps und Inspirationen für den Alltag finden Sie in den Kategorien „Familie“ und „Ideen“.

Bild: ajkkafe / SignatureCollection / istockphoto.com

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